elegant cycling

Ein Berliner auf Liegerad-Tour

Night Ride

Ich starte direkt von der Arbeit in Berlin Mitte, mein Ziel ein kleiner Vorort im Südosten Berlins. 27 km hin, 31 zurück nach Hause.

Motivation: die Aussicht auf ein leckeres Essen und schöne Gespräche mit Freunden.

Im Hellen zu starten – immer noch ein Genuß, noch längst nicht wieder zur Gewohnheit geworden.

Über die bewährte Schnellroute “Köpenicker Straße” geht es parallel zur Spree Richtung Treptow. Grüne Welle mit 30er Speed!

Kiefholzstraße, Treptow. Kilometerlange ampelfreie Geraden, Rückenwind-Speed, yeeeeah! Nicht zu überdrehen fällt schwer. 32, 35, 37 km/h Dauerspeed.

Trotz “Rush Hour” nur mäßiger Verkehr, der parallelen B96a sei Dank.

Ein kurzer Gedanke: Vernünftig sein, Kraft sparen, an den Rückweg denken. Die Vernunft einfach beiseite wischen, man lebt nur einmal. Carpe diem!

Stadtgrenze, Temperaturabfall, froh darüber, den Buff mitgenommen zu haben.

Blaue Stunde, der Himmel ein Gedicht. Ode an das Leben.

Raus aus der Stadt. Anhalten, verweilen.

Die Stille hören.

Sich die Zeit nehmen.

Eine warmes, gelbes Fenster wartet auf mich. Ich bin am Ziel.

…………..

Die Rückfahrt bei 2-4°C und Gegenwind war dann erwartungsgemäß etwas weniger erquickend.  Meine warmen Überschuhe habe ich sehr vermisst.

Alles in allem war es jedoch ein schöner Night Ride, den ich gerne wiederholen werde.



Ein Kommentar zu “Night Ride”

  1. Olli schreibt:

    Ich bin da ja komisch: Ich mag es im Hellen zu fahren. Und ich mag es im Dunkeln zu fahren. Aber das Zwielicht, das ist mir nix. Also blaue Stunde, Sonnenuntergänge – das ist alles super zum Anschauen und fotografieren – aber beim Fahren hab ich lieber ganz oder gar nicht 🙂
    Aber sonst genieße ich den aufkeimenden Frühling auch gerade in vollen Zügen!

Einen Kommentar hinterlassen